FANSZENE ROSTOCK e.V.
Weitere Informationen zur Geldübergabe der gesammelten Spenden, werden demnächst bekannt gegeben.
26.05.10: Axel Klingbeil gestorben
Im Jahre 1965 erblickte nicht nur unser geliebter F.C. Hansa Rostock das
Licht der Welt, sondern auch ein Junge mit dem Namen Axel. Aus Axel wurde
Boulette und einer der größten Fans den Hansa je hatte.
1981 war es dann soweit, Boulette besuchte das erste Spiel von Hansa. Fortan
war Boulette auf den Sportsplätzen Deutschlands zu Hause. Die Profis
reichten ihm dann auch nicht mehr aus und so fuhr er, seiner späteren
größten Liebe, den Ama's hinterher. Selbst als er Fanbeauftragter war, fuhr
er zu den Amateuren, denn sie waren sein Ruhepol, hier konnte er noch
Fußballfan sein.
Vielen Menschen hast du Gutes getan, sie belebt mit deinem Humor, deiner
lockeren Zunge, mit deiner äußeren Gelassenheit und deiner Aufrichtigkeit.
Du hast es verstanden Jung und Alt zu verbinden, sie zu verstehen und zu
beruhigen. Deine Art die Themen anzupacken, mit vollem Enthusiasmus,
Schaffens- und Willenskraft, niemals aufgeben, niemals untergehen.
Boulette's größter Wunsch war, das einmal 2000 Fans zum Spiel der Amateure
kommen. Diesen Wunsch habt Ihr heute wahr werden lassen. Erweist Boulette
die letzte Ehre und lasst in Zukunft auch einen zweiten, großen Traum wahr
werden: Fans und Verein müssen eine Einheit werden.

Stellungnahme Düsseldorf
Es sollte ein schönes Wochenende zum Saisonabschluss 2009/2010 werden. Aber es kam alles ganz anders. Wir, die Fanszene Rostock e.V., mieteten für 170 Fans eine sehr schöne Jugendherberge an. Die geplante Schiffsfahrt sprachen wir bis ins letzte Detail mit den Verantwortlichen der Reederei ab. Auch eine Kneipe für alle wurde besorgt. Wir verlegten sogar den Anlegeplatz noch mal, um so schnell wie möglich nach der Schiffstour in die Kneipe zu gelangen. Darüber freuten sich nicht nur die Fans, sondern auch der Kneipenbetreiber, wir als e.V. und sogar die Polizei. Denn wir alle wollten damit allem Ärger aus dem Weg gehen. Warum dann aber alles im Vorfeld in den Düsseldorfer Zeitungen ausposaunt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.
Über das was nach der Schiffsfahrt passiert ist, wurde bereits ausführlich berichtet und wir möchten darauf nicht weiter eingehen.
Wir, der Vorstand der Fanszene Rostock e.V. möchten uns bei allen entschuldigen, die an diesem Wochenende durch Aktionen einiger Hansafans zu Schaden gekommen sind. Wir bedauern zutiefst, das die von uns organisierten Veranstaltungen so ein Ende genommen haben. Viele unschuldige Fans und sogar Betreuer sind in Polizeigewahrsam genommen worden. Das sind Zustände die wir nicht tolerieren. Wir müssen annehmen, dass einige Fans unsere Veranstaltungen gezielt als Sprungbrett für Gewalttaten benutzt haben.
Aus diesem Grund wird es bis auf weiteres keine organisierten Reisen oder Veranstaltungen (auch im Fanszene Raum) durch die Fanszene Rostock e.V. geben.
Wir Fans haben alle etwas gemeinsam. Wir lieben und ehren unseren Verein. Man muss aber auf keinen Fall mit allem einverstanden sein, was die Verantwortlichen oder Angestellten des Vereins seit Jahren gemacht haben. Es ist unser gutes Recht, aufzustehen wenn wir mit einigen Sachen nicht einverstanden sind. Wir können uns aufregen und unangenehme Tapeten präsentieren wenn es darum geht, dass ehemalige Stasileute im Verein arbeiten, Spieler vor einem wichtigen Spiel oder nach einer Niederlage saufen gehen. Wir können uns auch aufregen wenn jemand von der Vereinsführung immer von einem Fanhaus spricht, aber nicht einmal die Mitarbeiter der Abteilung Fanbetreuung kennt, oder mit ihnen über dieses spricht. Das ist alles legitim und gehört zu einer gesunden Demokratie. Wir dürfen aber nicht zulassen das unser Verein irgendwann am Abgrund steht, weil einige Leute nicht begreifen das es fünf vor zwölf ist und sie mit ihren Aktionen dazu beitragen, dem Verein noch den letzten Schubs zugeben. Wenn dann diese Leute noch behaupten, dass sie alles für ihren Verein tun, ist das die pure Heuchelei.
Pyrotechnik ist immer ein Thema wenn sich Fanbetreuer, Fanvertreter, DFL und DFB zu Gesprächsrunden treffen. Dort geht es darum, dass man dieses Mittel des Fandaseins irgendwann einmal wieder legal und kontrolliert einsetzen darf. Dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen. Pyrotechnik heißt aber nicht, das Menschen durch Böller oder explodierende Gegenstände in Gefahr gebracht und verletzt werden, das der Verein hohe Strafen in finanzieller Form, Geisterspiele, vielleicht sogar Punktabzüge hinnehmen muss und dadurch seine Existenz stark gefährdet ist.
Die Rostocker Polizei möchten wir natürlich auch nicht außen vor lassen. Auch sie ist es, die so manches Mal eine falsche Einstellung an den Tag legt und dazu beiträgt, dass es nicht besser wird. Es wird immer über die Fans geredet, aber nicht mit den Fans gesprochen.
Ihr seht, dass sich alle Seiten an die eigenen Nasen fassen müssen wenn sich was ändern soll.
Noch ein Wort zur Spendenaktion der Fanszene Rostock e.V. Wir haben diese Spendenaktion in das Leben gerufen, um reinen Gewissens Geld für den Verein zu Sammeln. Die Initiatoren wollten mit dieser Spende den Verein unterstützen und ein positives Zeichen setzen. Es ist schade, dass diese tolle Aktion zur Nebensache geworden ist. Viele haben uns gefragt was man mit dem Geld machen könnte. Das entscheidet natürlich ganz allein der Verein. Wir können nur den Vorschlag unterbreiten, das Geld in das neue Fanhaus zu investieren, um in Zukunft eine bessere Fanarbeit leisten zu können. Damit es in Zukunft wieder ein miteinander geben kann.
Die Fanszene Rostock e.V. ruft alle Fans dazu auf, nicht nach Ingolstadt zu fahren. Wir Fans sollten die Strafe akzeptieren und darauf achten, dass es nie wieder zum Ausschluss von Gästefans kommt. Beteiligt euch bitte nicht an Aktionen die dem F.C. Hansa schaden könnten. Lasst uns die letzte Chance auf den Klassenerhalt wahrnehmen und für ein Fussballfest im Ostseestadion sorgen.
Da wir vorläufig keine Veranstaltungen mehr durchführen werden, bleiben die Räume der Fanszene Rostock e.V. an beiden Spieltagen der Relegation geschlossen. Bitte habt Verständnis dafür.
Joachim „Schuppe“ Fischer
Sebastian „Mumps“ Janz
Andreas Ahrens
31.03.10: Spenden für den FC Hansa Rostock!
Spendenaktion bis zum Ende der Saison 2009/2010 verlängert!!!!
18.12.09: Spenden für
den FC Hansa Rostock!
Die Marketinganalysen und
Marktforschungsinstitute bescheinigen dem FC Hansa seit Jahren einen
enorm großen Beliebtheitsgrad in ganz Deutschland. Es wird
teilweise von bis zu 4 Millionen Hansa Sympathisanten gesprochen. Nun
sieht die Realität im Stadion (nie ausverkauft) doch ein wenig
anders aus. Dort sind zumeist nur 10.000-15.000 Zuschauer zugegen, die
ihrer Mannschaft live die Daumen drücken. Doch an den
Bildschirmen verfolgen unzählige Menschen, auch über
Mecklenburg Vorpommern hinaus, die Spiele des FC Hansa Rostock. Wenn so
viele Fans hinter Ihrem Verein stehen, würde man davon
ausgehen können, dass er auch viel Unterstützung sei
es aus finanzieller als auch aus „fantechnischer“
Sicht erfährt. Doch besonders der erste Punkt ist eher
überschaubar.
Was soll passieren?
Einige eingefleischte Hansafans
kamen auf die Idee dieses Potenzial zu nutzen und die schlafende
Anhängerschaft des FC Hansa Rostock beim Wort zu nehmen, weil
gerade viele von ihnen mit dem Motto „Alles für den
FCH“ stolz durchs Leben gehen. Man stelle sich vor, jeder
Hansafan würde einmal im Jahr einen ganzen Euro unserem Verein
zu Verfügung stellen. Wenn man den Marktforschungen glauben
schenken sollte, wären dass auf einem Schlag 3 Millionen Euro
(im Jahr)! Nun ist jedem bewusst, dass dies blanke Theorie ist. Aber
warum sollten wir Fans nicht versuchen,
diese doch schon sehr schräge Idee in die Tat umzusetzen. Dies
dachten sich auch einige Personen aus der Fanszene Rostock e.V. und
möchten bis einschließlich
zum 31.03.2010 zu der größten Spendenaktion
für den FC Hansa Rostock aufrufen.
Wie soll es passieren?
Ganz einfach, wir bitten jeden
Hansafan bis zum 31.03.2010 mindestens einen Euro für den FC
Hansa Rostock zu spenden. Nach dem Stichtag wird unserem FC Hansa dann
das Geld als Spende zur Verfügung gestellt. Die
Zahlungseingänge sind namentlich anonymisiert, aber der Betrag
ist transparent, so dass jeder sehen kann, wieviel Geld
zusammengekommen ist. Ziel ist es, eine 6-stellige Summe zusammen
zubekommen!
Kontrolle:
Wie erwähnt werden wir
das Konto offen legen und jeder der möchte, kann Einsicht auf
das Konto (Kontoauszüge) erhalten! Desweiteren könnt
ihr auf der Startseite den aktuellen Stand der Summe einsehen.
Empfänger:
Fanszene Rostock e.V.
Kontonummer:
200003313
Bankleitzahl:
13050000
Institut:
OSPA Rostock
Stichwort:
Spenden für Hansa
BIC-/SWIFT-Code: NOLADE21ROS
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16.01.10: Stellungnahme zu dem Stasifall Rainer Friedrich
Aufsichtsrat und Vorstand Vertrauen entzogen!
Es ist für uns als Fanszene Rostock e.V. nicht leicht, die derzeitige Situation aufzuzeigen, jedoch erfahren wir seit dem gestrigen Tage eine Flut an Empörung, welche sich gegen die Entscheidung der obersten Gremien des F.C. Hansa Rostock richtet.
Nachdem durch den NDR eindeutig aufgedeckt wurde, dass der derzeitige Sicherheitschef, Stadionverbotsbeauftragter, Geschäftsführer der Ostseestadion GmbH und auch Assistent des Vorstandes, Rainer Friedrich ab 1982 beim Ministerium für Staatssicherheit tätig war, erwarteten zahlreiche Fans ein eindeutiges Zeichen auf diese Anschuldigungen. Eindeutig genug wäre zumindest eine zeitlich begrenzte Beurlaubung des Herrn Friedrich, doch beim F.C. Hansa Rostock reagierte man anders. Einen Tag danach wurde der Bericht des NDR durch eine geschickt formulierte Pressemitteilung des F.C. Hansa Rostock relativiert. Am 14.01.2010 gab es eine außerordentliche Zusammenkunft vom Aufsichtsrat und Vorstand, an der auch Herr Friedrich teilnahm. In dieser Runde wurde darüber gesprochen, wie man mit der Situation umgehen soll und auch Herr Friedrich wurde nochmals zu den Vorwürfen befragt. Letztendlich kamen die beiden höchsten Gremien zu der Erkenntnis, dass man eigentlich schon seit Jahren von der Stasivergangenheit des Herrn Friedrich wusste und er nie etwas anderes behauptete. Während der Mitgliederversammlung (4 Wochen zuvor) wurde von diesem Wissen jedoch nichts erwähnt.
Da Herr Friedrich nie seine 8jährige Laufbahn als Offizier und Angehörige des Ministeriums für Staatssicherheit verleugnete und er laut seinen eigenen Aussagen auch keine Personen bespitzelte, sondern sein Wachregiment lediglich Objekte, Häuser und auch Veranstaltungen (Fußballspiele) bewachte, wurde Ihm von allen Mitgliedern beider Gremien das Vertrauen geschenkt! Bedauerlicherweise muss die große Fangemeinde, die zumeist auch Mitglied beim Verein ist, feststellen, dass die gewählten Vertreter des Aufsichtsrates ihre Aufgaben, nämlich die Vertretung der breiten Mitgliederschaft des F.C. Hansa Rostock, nicht wahrgenommen haben. Es scheint einigen bzw. den Vertretern des Aufsichtsrates entgangen zu sein, dass diese durch die Mitglieder gewählt wurden, um deren, nicht ihre persönlichen Interessen zu vertreten. Würde man eine Abstimmung unter den Mitgliedern durchführen, wäre Herrn Friedrich mit Sicherheit vor Prüfung der Aktenlage kein Vertrauen ausgesprochen worden. Wir möchten zumindest im Namen einer großen Anzahl von Mitgliedern der Fanszene Rostock e.V. unseren Unmut gegenüber den Vorstand und insbesondere dem Aufsichtsrat aussprechen. Herr Friedrich, welcher in den letzten Jahren immer wieder für zahlreiche Eklats in der Fanszene sorgte und zusätzlich in „Bespitzel“-Aktionen im Ostseestadion (2008) eingebunden war, hätte alleine durch diese Verfehlungen von einigen Positionen entbunden werden müssen. So ist bis heute der von Herrn Friedrich unterstützte Anwerbeversuch eines Fans seitens der Polizei während einer sozialpädagogischen Aussprache unaufgeklärt. Schon zu diesem Zeitpunkt gab Herr Friedrich zu verstehen, dass er zu Ostzeiten besonders geschult wurde: Zitat: "Gelernt ist gelernt"!
Wir hätten ein wenig mehr Weitsicht und einen sensibleren Umgang mit diesem seit Jahren schwellenden Thema erwartet. Wir und einige andere Mitglieder des F.C. Hansa Rostock prüfen die Klärung dieses Sachverhalts durch die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des FC Hansa Rostock. Des Weiteren möchten wir in diesem speziellen Fall dem Aufsichtsrat unseren Unmut aufzeigen und fordern diesen auf, die Aktenprüfung, falls es diese überhaupt gab bzw. jemals geben wird, transparent zu gestalten. Zusätzlich möchten wir unterstreichen, dass eine Neubesetzung der von Herrn Friedrich besetzten Positionen im Bereich des Sicherheitschefs, des Stadionverbotsbeauftragten und in allen sicherheitsrelevanten Angelegenheiten zu erfolgen hat. Es ist gegenüber dem Verein F.C. Hansa Rostock und seinen Mitgliedern verantwortungslos und inakzeptabel, solche wichtige Positionen von einem ehemaligen Offizier des Ministeriums der Staatssicherheit zu besetzen!
Fanszene Rostock e.V. am 16.01.2010

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